Schillerkiez

A visit to the Schillerkiez, where gentrification and change is rapidly taking place.
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27 Jun ’12 by Sara Places, Street Life

Recently even I have started noticing how things have changed in comparison to when I moved to Berlin. Moving to Kreuzberg put me right into the spot of fluctuating restaurants and people. I moved from place to place within Kreuzberg three times in the past three years, rents are on the rise like they’ve never been before. People have started to move to the next cheap Kiez available – Neukölln. I’ve noticed that most of my friends have moved from either Friedrichshain or Kreuzberg to the north of Neukölln, most still staying within the inner circle of the S-Bahn Ring.

Especially in the Schillerkiez around Boddinstraße, where one of the NK entrances to the Tempelhof is, have the changes been visible. New bars and burger shops and Spätis are now where used to be nothing. I can remember the nothing, because it’s not that long ago. Other people remember too: apparently some of these new “cool” spots have been welcomed with graffiti-bombings. However you twist an turn it, not many people who are rooted in these neighborhoods will profit from the changes. It’s a touchy but visible subject in the streets of Neukölln.

I find that the Schillerkiez could make a great example of how a neighborhood can change gradually. These are some shots of the status quo, this is what it looks like right now, on the edge of being something completely different but not yet radically transformed. Let’s return to where we are next year and see if we can spot the differences.

Selchower Straße 32, 12049 Berlin
Marcus, Nico, Stefan

Eleven comments

  1. Beautiful pictures! Why do you have a Raiders hoodie?

  2. Leute, wie Sara sehen einfach nicht ein, dass sie das Leben für Einwohner für immer zerstören, während sie nach einer Weile einfach wegziehen.

  3. Helga: wenn ich wegziehe, dann mit größter Wahrscheinlichkeit, weil ich es mir selber nicht mehr leisten kann. So war es jedenfalls in der Vergangenheit. Ich weiß auch nicht so genau, was du mit “Leuten wie..” meinst. Studenten?

  4. Ich frag mich welchen Einfluss solche “Leute” überhaupt nehmen können, um ganze Leben zu zerstören..,sehr befremdlich solche Aussagen.
    Schöne Bilder wie immer ;) bin schon gespannt darauf wie es nächstes Jahr aussieht.

  5. Komisch..ich bin eigentlich in erster Linie mit der Intention hierher gezogen,Leben zu zerstören. Teilt ihr den Ansatz?

  6. ja Helga … mit so einer Aussage kommst du nicht weit … abgesehen davon: vor nicht all zu langer Zeit war in Berlin jeder pleite und das war auch nicht schön :)…. Allerdings haben wir tatsächlich alle Einfluss darauf wie unsere Lebenswelt sich verändert. Den meisten “Kurz-zeit Berlinern” ist es scheinbar ziemlich egal was aus der Stadt wird. Hauptsache feiern 4 Tage die Woche und “nach mir die Sintflut”. Dabei wird das eigentliche Feld der Stadtentwicklung finanzstarken Gruppen überlassen die schön langsam die ganze Stadt aufkaufen während die Politik über Regulierung der Mieten schwadroniert. Das dies keine langfristige Strategie sein kann für Leute die hier leben wollen liegt auf der Hand. Irgendwann ist Berlin dann wie München oder Stuttgart, gefüllt mit lauter “Angstmenschen” die überversichert in ihren schicken renovierten Altbauten hausen, im Bioladen ihr Gewissen retten und langweiligen Geschäften nachgehen.
    Gott sei Dank lebe ich dann schon am Land ;)

  7. Ah, Neukölln! Habe vor gut über zehn Jahre mal eine Weile lang da gelebt. Karlsgartenstraße, Eingang Hasenheide, Nummer 19, um genau zu sein, kurz vor der Flughafenstraße. Südlich der Flughafenstraße war verboten, da wurde es wirklich schlimm. Der einzige Magnet, der einen damals richtung S-Bahn-Ring gezogen hat war der damals noch existierende Wal-Mart, wo es für alle möglichen Sachen die verderblichsten Kampfpreise gab. Natürlich nur unter der Gefahr, dass man spätestens ab der U-Bahnstation Leinestraße von Hardcorenazis- Türken- Arabern übelst zusammengeschlagen wird. Nun, Wal-Mart in Deutschland ist Geschichte. Eine Geschichte, höhö, die nicht ohne Schnäppchen abging, aber wieauchimmer. Ich bin damals, 2003, mal nach einer versoffenen Nacht aus dem Rio nach hause gewankt, also vom U-Bahnhof Boddinstr. zur Karlsgartenstr. und habe dann entdeckt, dass, o Wunder, Funken aus der Erde nebst meinem Schuh sprühen, nebst, wiederum, einem lauten Knall. Es war eher Sommer als Silvester, ich habe mir nichts dabei gedacht, den Daumen hoch gegeben an die Asis und mich dann beständig, von da bis jetzt, ins Delir getrunken! Aus Neukölln bin ich dann aber sofort (zwei Jahre später) weggezogen. In den Wedding, LOL! Voll crazy eh! Eeeh, voll…cr…eh

Other opinions

  1. […] just moved to the Schillerkiez in Neuk­ölln. I love that the Tem­pel­hof field is right around the corner. It feels like […]

  2. […] Schillerkiez is in con­stant trans­form­a­tion. Ever since the former air­port Tem­pel­hof was opened to […]

  3. […] you can wine and dine your­self in some of the great res­taur­ants of Ber­lin. In the Schillerkiez (where you’ll be once you leave Tem­pel­hof towards Neuk­ölln), La Pec­ora Nera is a great […]