Schillerkiez

Since moving to Berlin I’ve become witness to many rapid changes around the neighborhoods. There was quite the shocking exodus, for example, from Kreuzberg to Neukölln. The area around Tempelhofer Feld has been affected immensely.

New bars and burger shops and Spätis are squeezing in between old residents and empty commercial space. Locals are naturally afraid of these changes. After all, what happens when you start to feel alienated in your own home?

Gentrification is a touchy subject for everyone involved. In the Schillerkiez, the area specifically targeted by rising rents and new, hip businesses, people are defending themselves by throwing color bombs and leaving graffiti messages. It remains to be seen if this has any lasting consequences. Spoiler alert: It won’t.

11 comments

  1. Leute, wie Sara sehen einfach nicht ein, dass sie das Leben für Einwohner für immer zerstören, während sie nach einer Weile einfach wegziehen.

  2. Helga: wenn ich wegziehe, dann mit größter Wahrscheinlichkeit, weil ich es mir selber nicht mehr leisten kann. So war es jedenfalls in der Vergangenheit. Ich weiß auch nicht so genau, was du mit “Leuten wie..” meinst. Studenten?

  3. Ich frag mich welchen Einfluss solche “Leute” überhaupt nehmen können, um ganze Leben zu zerstören..,sehr befremdlich solche Aussagen.
    Schöne Bilder wie immer ;) bin schon gespannt darauf wie es nächstes Jahr aussieht.

  4. Komisch..ich bin eigentlich in erster Linie mit der Intention hierher gezogen,Leben zu zerstören. Teilt ihr den Ansatz?

  5. ja Helga … mit so einer Aussage kommst du nicht weit … abgesehen davon: vor nicht all zu langer Zeit war in Berlin jeder pleite und das war auch nicht schön :)…. Allerdings haben wir tatsächlich alle Einfluss darauf wie unsere Lebenswelt sich verändert. Den meisten “Kurz-zeit Berlinern” ist es scheinbar ziemlich egal was aus der Stadt wird. Hauptsache feiern 4 Tage die Woche und “nach mir die Sintflut”. Dabei wird das eigentliche Feld der Stadtentwicklung finanzstarken Gruppen überlassen die schön langsam die ganze Stadt aufkaufen während die Politik über Regulierung der Mieten schwadroniert. Das dies keine langfristige Strategie sein kann für Leute die hier leben wollen liegt auf der Hand. Irgendwann ist Berlin dann wie München oder Stuttgart, gefüllt mit lauter “Angstmenschen” die überversichert in ihren schicken renovierten Altbauten hausen, im Bioladen ihr Gewissen retten und langweiligen Geschäften nachgehen.
    Gott sei Dank lebe ich dann schon am Land ;)

  6. Ah, Neukölln! Habe vor gut über zehn Jahre mal eine Weile lang da gelebt. Karlsgartenstraße, Eingang Hasenheide, Nummer 19, um genau zu sein, kurz vor der Flughafenstraße. Südlich der Flughafenstraße war verboten, da wurde es wirklich schlimm. Der einzige Magnet, der einen damals richtung S-Bahn-Ring gezogen hat war der damals noch existierende Wal-Mart, wo es für alle möglichen Sachen die verderblichsten Kampfpreise gab. Natürlich nur unter der Gefahr, dass man spätestens ab der U-Bahnstation Leinestraße von Hardcorenazis- Türken- Arabern übelst zusammengeschlagen wird. Nun, Wal-Mart in Deutschland ist Geschichte. Eine Geschichte, höhö, die nicht ohne Schnäppchen abging, aber wieauchimmer. Ich bin damals, 2003, mal nach einer versoffenen Nacht aus dem Rio nach hause gewankt, also vom U-Bahnhof Boddinstr. zur Karlsgartenstr. und habe dann entdeckt, dass, o Wunder, Funken aus der Erde nebst meinem Schuh sprühen, nebst, wiederum, einem lauten Knall. Es war eher Sommer als Silvester, ich habe mir nichts dabei gedacht, den Daumen hoch gegeben an die Asis und mich dann beständig, von da bis jetzt, ins Delir getrunken! Aus Neukölln bin ich dann aber sofort (zwei Jahre später) weggezogen. In den Wedding, LOL! Voll crazy eh! Eeeh, voll…cr…eh

Comments are closed.